NPD-Kreisrat Nowak hielt sein Wort!


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(Gäufelden-Tailfingen) Obwohl ihn Gäufeldens Bürgermeister Johannes Buchter ausdrücklich ausgeladen hatte, besuchte NPD-Kreisrat Janus Nowak trotzig die Einweihungsfeier für eine KZ-Gedenkstätte in der Tailfinger Stadthalle.

Unerkannt ging Nowak in den Saal und hielt sich dort etwa 30 Minuten auf – beobachtet und fotografiert von mehreren Personen der „Antifa Tübingen/Reutlingen“ und vielen Pressefotografen.

Nowak saß gut sichtbar im Mittelgang und lauschte den einseitigen Ansprachen der beiden Bürgermeister von Gäufelden und Rottenburg.

Offensichtlich, um die Reden der Bürgermeister nicht zu stören, wurde von Seiten der Saalordner nicht interveniert. Die Rede des Rottenburger Bürgermeisters wurde jedoch „völlig unerwartet“ von einem „SMS-Jingle“ an Nowaks Mobiltelefon gestört: „Das ist meine Frau mit dem Mittagessen“, kommentierte Nowak seine – wie er sagt – „Erlösung“.

„So ein Schweinebraten mit Blaukraut und Kartoffeln ist mir wichtiger, als eine ‚Mea-Culpa‘-Bußfeier.“

Kreisrat Nowak zog es daher vor, den Sonntag mit seiner Familie zu verbringen und verließ den Veranstaltungssaal. „Sie lasse ich besonders gerne raus“, kam es einer Bediensteten über die Lippen.

Im Foyer wurde Nowak alsbald von Hinten mit einem „Nazis raus“-Ruf angepöbelt und angegriffen. Weil sich unser Kreisrat jedoch umdrehte, scheiterte der Angreifer in seinem Vorhaben und fiel unvermittelt zu Boden.

„Er prallte regelrecht an meinem ‚Kampfgewicht‘ ab“, spottet Nowak.

Sofort eilten Sicherheitskräfte, Schutzpolizisten, Kameraleute und Fotografen herbei, um die Situation zu entschärfen, bzw. zu dokumentieren. Nowak stellte sich den Polizeibeamten vor. „Ich habe genug gesehen und möchte diese Veranstaltung jetzt freiwillig verlassen„, gab Nowak zum Besten.

Eine Gruppe von etwa 40 Autonomen hatte das Nachsehen bei ihrem Versuch, Nowak auf seinem Rückweg „platt“ zu machen. Begleitet und abgeschottet von einigen Dutzend Polizeibeamten wurde unser Kreisrat durch das Dorf hin zu seinem Auto geleitet. Dabei kam es noch am Rathausplatz neben weiteren „Nazis raus“-Rufen auch zu spontanen Sympathiebekundungen einiger Bürger aus Tailfingen.

„Holt mich hier raus“, mag so manch aufrechter Deutscher heute gedacht haben!

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2 Kommentare/Verweise


Hut ab Janus. Das hat was. Ich bin mal auf die
Presseberichte gespannt.

Gruß

Kommentar von Roland am 7. Juni 2010 um 06:15



Guten Abend Herr Nowak ! Zuerst möchte ich Ihnen danken, das Sie dieser Veranstaltung nicht fern geblieben sind, sondern ihre Präsenz gezeigt haben. Ich bin ein Hailfinger Bürger und bin hier geboren und aufgwachsen, und lehne wie ca. 60-70 % der Hailfinger diese Mahnmal ab. Meine meinung ist, wenn wir so weitermachen wie bisher haben wir bald mehr Mahnmäler in Deutschland als Einwohner, das muß nicht sein, 65 Jahre nach dem Krieg sollte endlich schluß sein. Gruß aus Hailfingen

Kommentar von Markus Kohler am 11. Juni 2010 um 21:43



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