Gespräch mit NPD-Kreisrat Janus Nowak über die Kommunalwahl 2014


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Kreisrat Janus Nowak

(Böblingen) Lesen Sie vorab ein Gespräch, das die „Deutsche Stimme“ mit unserem NPD-Kreisrat Janus Nowak führte:

Herr Nowak, seit 2009 sind Sie Mitglied des Böblinger Kreistages, 2014 gilt es nun, dieses Mandat zu verteidigen. Wollen Sie kurz einen Rückblick versuchen, was Sie in den zurückliegenden Jahren als einer der wenigen westdeutschen NPD-Kommunalpolitiker erreichen konnten?

Zunächst muß man wissen, daß in Baden-Württemberg die Kreistage anders zusammengesetzt sind, als in anderen Bundesländern. Dadurch gibt es auf der einen Seite die Verwaltung des Landratsamtes, welche die Aufgabe hat, alle Richtlinien und Gesetze, die von der Landes- , Bundes- oder der „Europaregierung“ kommen, umzusetzen.

Daß die „da oben“ viele Probleme (z.B. das ausufernde Wirtschaftsflüchtlingsproblem oder die Vergreisung unserer Gesellschaft) gerne auf die Kreise und Kommunen abwälzen, macht es nicht gerade einfach, zumal ja mit öffentlichen Geldern oft schwachsinnige Dinge finanziert werden müssen, wie immer wieder neue Integrationsmaßnahmen für Ausländer, während die Kliniken und Krankenhäuser notorisch klamm und die Straßen stark renovierungsbedürftig sind.

Auf der anderen Seite sitzen die gewählten Vertreter der Parteien und der „Freien Wähler“, welche dafür zu sorgen haben, das Wohl der Bevölkerung im eigenen Landkreis zu fördern und Schaden von ihm abzuwenden…

Die Politik im Landkreis wird also maßgeblich von Land, Bund und Europa geprägt, während der Kreistag die Verwaltung mehr oder weniger zu korrigieren hat.

Die Verwaltung und 77 von 78 Kreistagsmitgliedern sind sich in Ihrer Sache einig: der demografische Wandel ist nicht ein von verantwortungslosen Politikern und gierigen Wirtschaftsbossen herbeigeführtes Verbrechen, sondern eine aus heiterem Himmel kommende Naturgewalt, denen man sich fügen muß.

Die Kinderlosigkeit unseres Volkes wird daher auch ganz nüchtern verwaltungstechnisch als Zahlenwerk betrachtet – und Zahlen kann man ja mit nichtdeutschen Familien auffüllen. Ich halte den „Großen“ daher den Spiegel vor und erinnere sie immer wieder daran, ihre Scheuklappen abzulegen und offen über diesen Mißstand – der uns schon Jahrzehnte verfolgt – zu reden.

Meine erste selbstgestellte Aufgabe im Kreistag war, die einst undurchsichtigen Vorgänge der Landkreisverwaltung transparent zu machen. Als Internetprofi konnte ich der Verwaltung daher ein paar gestalterische und organisatorische Dinge erklären, die auch dankend angenommen wurden und auf der Seite www.lrabb.de zu sehen sind.

U.a. findet die Öffentlichkeit jetzt Protokolle und Sitzungsunterlagen, was davor nicht der Fall war.

Zusätzlich wurde mein Vorschlag, eine Wahlkabine mit Wahlurne für geheime Abstimmungen in die Kreistagssatzung aufgenommen, da ich der Meinung war, daß jeder Abgeordnete seinem Gewissen unterworfen sein muß und nicht dem Fraktionsvorsitzenden. So kann man bei gewissen Abstimmungen frei entscheiden.

Auf diese Idee sind die Kreistagsmitglieder in den vergangenen 40 Jahren nicht gekommen. Sie waren ja unter sich und hatten niemanden, der ihnen auf die Pfoten schaut.

Natürlich ist es so, daß ich auch bei den Entscheidungen der großen Parteien mitstimme, jedoch immer nach dem Grundsatz „Was dem Volke dient, unterstütze ich, was ihm schadet, bekämpfe ich.“

Das sollte eine Selbstverständlichkeit sein, aber – wie so oft – werden Vorschläge der NPD von den „Großkopferten“ abgelehnt, um sie dann – mit leicht verändertem Text als eigene Vorschläge zu bringen. Dies ist z.B. beim Thema „Häckselplatzschließung“ geschehen, als ich im Sinne einer ortsnahen Möglichkeit, seine Gartenabfälle zu entsorgen, den Plan der Schließung fast aller Plätze abwenden wollte und sogar eine Unterschriftensammlung angekündigt habe.

Plötzlich“ war man bereit, den Plan über Bord zu werfen, nahm 760.000 Euro in die Hand und asphaltierte sämtliche Plätze, damit kein Schotter mehr in die Maschinen kommen konnte, was die Betriebskosten wieder senken ließ…

Es würde den Rahmen dieses Gesprächs sprengen, über die unzähligen Fehlentwicklungen zu sprechen, bei denen ich fast schon wie bei „Allein gegen die Mafia“ meine Stimme erhoben habe und die „Kollegen“ im Kreistag ermahnte, sie sollen doch ihre Arroganz der Macht ablegen und endlich vernünftig für die nachkommenden Generationen planen und haushalten.

 

Wo werden Ihre Hauptakzente im Wahlkampf 2014 liegen?

Im kommenden Wahlkampf möchte ich mit einer fähigen 35-Köpfigen Truppe die Stimme des Volkes auf dem Stimmzettel darstellen. Durch das Kommunalwahlgesetz brauchen wir diese Anzahl der Kandidaten, wenn wir nichts verschenken wollen.

Wir haben derzeit alle Hände voll zu tun, geeignete Personen aus der Partei, aber auch ohne Parteibuch zu rekrutieren. Anständige Leute, die ebenso wie ich erkannt haben, daß die Stimme des Volkes laut und deutlich zu hören sein muß und die Insolvenzverursacher und -verwalter unseres Landes nicht unter sich bleiben dürfen, weil sie dann unkontrolliert alles machen können, was ihren falschen Ideologien entspringt. Vielleicht wird auch der eine oder andere DS-Leser aus dem Landkreis BB als „Lückenfüller“ auf den hinteren Plätzen aushelfen. So stellen wir eine Liste aus dem Volk für das Volk auf.

Unterschriften müssen wir nur für die gleichzeitig stattfindende Regionalwahl sammeln, an dem sich die NPD in Stuttgart und den umliegenden fünf Landkreisen beteiligen wird.

Thematisch möchte ich Dinge ansprechen, die mir aus den vergangenen vier Jahren Kreistagsarbeit bitter aufgestoßen sind, wie z.B. das Ungleichgewicht der Sozialausgaben, was auch die explodierenden Kosten für Integration und Unterhalt für Asylbewerber beinhalten wird. Außerdem wird das Thema Kriminalität in den Fokus gerückt, sowie – was eines der Hauptthemen der großen Parteien darstellen wird – die marode Situation der Krankenhäuser, die jedes Jahr mit Millionen bezuschußt werden müssen.

Zusätzlich möchte ich lokale Dinge aufgreifen, die mir immer wieder von interessierten Bürgern zugetragen werden und der Allgemeinheit dienen.

Bereits ab dem Spätherbst werden wir unsere „Unbequemen Nachrichten“ flächendeckend an alle deutsch-klingenden Haushalte verteilen. Das wird sich dann Monat für Monat wiederholen, weil ich finde, daß die etablierte Presse ihrem Informationsauftrag nicht unvoreingenommen und nur sehr lückenhaft erfüllt, so daß der Bürger von uns Nationaldemokraten über gewisse Dinge, die ihn persönlich betreffen, aufgeklärt werden muß. Auch hier die Bitte, sich bei uns auf www.npd-bb.de zu melden, damit wir die Verteilung besser organisieren können.

Die Voraussetzungen für einen guten Wahlkampf sind also gegeben, auch weil am gleichen Tag die Europawahl stattfindet, an dem die NPD als die echte Alternative für Deutschland zu erkennen sein muß.

 

Wenn Sie demnächst draußen an der Wahlkampffront stehen, was antworten Sie, wenn sie gefragt werden: „Warum soll ich in meinem Landkreis die NPD wählen?“

Trotz der hochentwickelten Computer- und Autobranche im Landkreis (IBM, HP, Daimler, Porsche usw), die sehr viele Steuereinnahmen bringt, bleibt kaum etwas hängen, weil im Landkreis mit der „zweithöchsten Migrantenquote“ der Bundesrepublik Deutschland eben auch sehr viel Geld für Ausländerprojekte, Jugendarbeit, Hartz IV, Familienprobleme, psychische Erkrankungen, Unterbringung, Integration und ähnliche Dinge fließen (müssen).

Ich habe mir einmal die Mühe gemacht und die Fallzahlen in den einzelnen Bereichen untersucht. Beispiel: „Wieviele ALG II-Bezieher gibt es und wo kommen sie her?“ Ergebnis: Von ca. 186 Millionen Euro Gesamt-Sozialausgaben fließen 2/3 an Menschen mit sogenanntem Migrationshintergrund. Der Landkreis alleine wird im kommenden Jahr ca. 110 Millionen davon selbst tragen müssen.

Deshalb ist es notwendig, daß die Stimme der Vernunft – auch wenn sie noch auf taube Ohren der Verwaltung und der etablierten Politiker trifft – lauter wird und die NPD im Auftrag des Volkes eine Kurswende vornehmen kann.

 

Einmal über den regionalen Tellerrand hinaus gefragt: Wie kann die NPD Ihrer Auffassung nach ihre kommunale Verankerung stärken und auch im Westen der Republik besser Fuß fassen?

Einfach durch TUN. Für mich waren vor fünf Jahren die Voraussetzungen zum Antritt überhaupt nicht gegeben. Kaum Leute, kaum Geld, kaum Erfahrung – nur der Wille, etwas verändern und einen politischen Brückenkopf errichten zu wollen.

Was uns selbst innerhalb der Partei nicht zugemutet worden ist, wurde für die etablierten Politiker zur bitteren Realität. Sie sind nicht mehr allein!

 

Was würden Sie sich für Ihren Wahlkampf am meisten wünschen – von der NPD, aber auch vom politischen Gegner?

Von der NPD wünsche ich mir vor allem Geschlossenheit, Mut, Arbeitsbereitschaft und das nötige Gespür für den Bürger. Gerade in Wahlkampfzeiten müssen alle an einem Strang ziehen. Man darf sich da nicht zurücklehnen und die Arbeit den wenigen Aktivisten überlassen, sondern – jeder auf seine eigene Art und Weise – aktiv für die einzige Alternative für Deutschland werben. Sei es im Privaten, in Gesprächen mit Freunden und Bekannten, oder auch in den sozialen Medien des Internets. Natürlich brauchen wir fleißige Helfer zur Verteilung, Marktplatzaktionen und hin und wieder auch bei öffentlichen Veranstaltungen des politischen Gegners, den es gilt, zu entlarven.

Apropos: Vom politischen Gegner erwarte ich hysterisches Gekeife, Panik und Angst, seine Sitze im Kreistag zu verlieren. Denn wo einer von UNS reinkommt, muß einer von DENEN zuhause bleiben.

 

Herr Nowak, haben Sie herzlichen Dank für das Gespräch – und für Ihren Wahlkampf wünschen wir Ihnen natürlich alles Gute!

 

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