NPD-Wahlnachlese


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(Kreis Böblingen) Die Auszählung für die Kreistagswahl Böblingen dauert zur Stunde noch an. Noch fehlen die Ergebnisse einiger Städte und Gemeinden. Schon jetzt ist klar: Die NPD wird es vermutlich auch nicht in den Böblinger Kreistag schaffen, bzw. nur durch einen Ausgleichssitz.

Dies zwingt mich als stellv. Landesvorsitzender aber auch als die treibende Kraft im NPD-Regionalverband zu einer für NPD-Verhältnisse ungewöhnlichen Art einer öffentlichen Stellungnahme.

Viele Wählerinnen und Wähler, die ihr Kreuz bei der NPD gemacht haben, sind sicherlich enttäuscht, daß „ihre“ Partei den Sprung in die Parlamente nicht geschafft hat. Unseren wenigen Aktivisten und Geldgebern möchte ich auf diesem Wege für ihren selbstlosen Einsatz danken. Ohne Euch wären wir nicht so weit gekommen!

Nachdem die NPD bei der Regionalwahl im Landkreis Böblingen noch 1,51 Prozentpunkte verbuchen konnte, so zeigt sich bei den ersten Zwischenergebnissen der Kreistagswahl, daß die NPD es nicht geschafft hat, die wahlmüden Bürgerinnen und Bürger zur Urne zu bringen. Die NPD hat in vielen Orten, in denen sie früher mit 0,1 % abgespeist worden ist, über 1 % geholt. Das ist jedoch nur ein sehr schwacher Trost.

Völlig unvorbereitet wurde die Teilnahme der NPD in allen sechs Landkreisen zur Regionalwahl beschlossen. Es wurden daraufhin die Kandidatenlisten aufgestellt und jeweils die benötigten 250 Unterschriften gesammelt. – Denjenigen, die ihren Namen für unsere Sache gegeben haben, ein herzliches Dankeschön! Wir wissen alle, was das in Zeiten bedeutet, in denen Gewalt gegen „Rechts“ bis in die Mitte der Gesellschaft akzeptiert wird und Arbeitgeber, bzw. Auftraggeber nichts mit uns „Nazis“ zu tun haben wollen.

Der junge Kreisvorstand in Rems-Murr hat seine Sache bei der Unterschriftensammlung ebenso gut gemacht, wie die jungen Aktivisten der JN im Landkreis Göppingen und Esslingen, unterstützt durch viele parteilose Kräfte.

In Ludwigsburg mußte noch bis zum letzten Tag geholfen werden, da es dort sogar Mitglieder gegeben hat, die für die NPD nicht unterschrieben haben! – Die Konsequenzen hierfür stehen in der NPD-Satzung, von der wir Gebrauch machen werden, wenn uns diese (verdächtigen) „Mitglieder“ nicht freiwillig verlassen.

Zusätzlich mußten im Kreis Böblingen jeweils 50 Unterschriften in den 10 Kreistagswahlkreisen gesammelt werden, was keine „Kleinigkeit“ ist, wenn man bedenkt, daß in Zeiten von Datenmißbrauch usw. die Menschen nur ungerne ihre Daten hergeben wollen. Und das auch noch für die NPD! Man könnte ja als „Nazi“ registriert werden, was man in einigen Stadtverwaltungen offensichtlich auch gemacht hat…

Leider hat sich die Strukturlosigkeit der wenigen NPD-Aktivisten in Stuttgart und den Landkreisen LB und ES negativ auf unser Gesamtergebnis ausgewirkt. Dort wurde der Wahlkampf fast ausschließlich von JNlern und parteilosen Aktivisten gemacht. NPD-Mitglieder und Kandidaten haben bis auf wenige Ausnahmen, ihrem BRD-Dasein alle Ehre gemacht und sich „höflich“ am Kampf um die Parlamente zurückgehalten.

Schon jetzt scheint die Strategie der Medien, die NPD in ihrer Berichterstattung totzuschreiben, bzw. nicht zu erwähnen, aufgegangen zu sein.

Während über sämtliche Parteien und Wählervereinigungen täglich und ausführlich berichtet worden ist, wurde über die NPD, ihre Kandidaten oder die Programmpunkte überhaupt nichts berichtet.

Lediglich die Böblinger Kreiszeitung konnte sich zu einem aufhetzerischen Kommentar wegen unserer Plakate hinreißen lassen, mit der Aufforderung, diese durch „Paintball“-Attacken kaputt zu machen.

In den Landkreisen Rems-Murr wurde ausgiebig über die „Linde“ gehetzt, d.h. geistig „gebrandstiftet“, was mehrere Anschläge zur Folge gehabt haben könnte.

Im Kreis Göppingen hat man sich über NPD-Plakate in Salach aufgeregt. – Das war’s.

Hinzu kommt, daß es der NPD nicht gelungen ist, genügend Mitstreiter und Wahlhelfer einzusetzen, um eine dauernde Präsenz zu zeigen. Die meisten Kandidaten waren „Lückenfüller“, die in einer fremden Gemeinde, wo sie überhaupt nicht bekannt waren, aufgestellt worden sind. Denn: Was passieren kann, wenn man für die NPD in seinem Heimatort auf der Wahlliste steht, wurde durch z.B durch den Anschlag auf das Wohnhaus einer Kandidatin in Holzgerlingen bewiesen!

Leider waren im Kreis Böblingen mit mir zusammen nur 9 (!) Aktivisten mehr oder weniger regelmäßig unterwegs, hängten über 2000 Wahlplakate auf und konnten etwa 35000 Flugblätter verteilen. Dafür vielen Dank!

In den anderen Landkreisen ging es uns nicht wesentlich besser. (Jeweils 2000 Plakate und 20000 Flugblätter; in Göppingen zwei Infostände)
Zu mehr war die NPD im Landkreis Böblingen und in der Region leider nicht in der Lage. Für Wahlveranstaltungen, Infostände, dauernde Präsenz und das Zeigen des eigenen Gesichtes in der Öffentlichkeit bedarf es allerdings mehr als ein paar wenige Aktivisten pro Landkreis und einer sporadischen Unterstützung von Nachbarverbänden. – Es erfordert den unbedingten Willen aller Mitglieder und des Umfeldes, vom Fernsehsessel aufzustehen und bei Wind und Wetter mitzuhelfen, die nationaldemokratische Idee ins Volk zu tragen.

Wenn man bedenkt, daß die anderen Parteien und Wählervereinigungen in allen Städten und Dörfern mehr Mitglieder haben, als die NPD im ganzen Ländle (>500, bundesweit ca. 7000), dann ist das Ergebnis für die NPD mit 8150 Stimmen zur Regionalwahl geradezu überwältigend.

Zu einem Scheitern der NPD hat auch beigetragen, daß die NPD nicht zur Europawahl und in Stuttgart nicht zur Gemeinderatswahl angetreten ist. Hier wollte man in einem Falle der DVU aufgrund des „Deutschlandpaktes“ den Vortritt lassen und den „REP“ in Stuttgart keine Stimmen wegnehmen, um die „linke Pest“ aufzuhalten. Beides hat sich, meiner Meinung nach, als falsch erwiesen.

Die Republikander (REP) haben ihren Stimmenanteil bei allen Wahlen halbiert und haben ohne auch nur die geringste Chance in Aussicht zu haben, kurz vor dem Abgabetermin ihre 1-Personen-Listen für die Kreistagswahl Böblingen abgegeben. Wohl wissentlich, daß sie der NPD damit die Stimmen der Konservativen abjagen könnten.

Während der Wahlpräsentation im Stuttgarter Regoinalparlament am Sonntag wollte ich mit dem REP-Landesvorsitzenden Deuschle und dem REP-Bundesvorsitzenden Schlierer über die Thematik einer Zusammenarbeit sprechen.

Der tüchtige, besonnene Landesvorsitzende, der im Landkreis Esslingen gute Arbeit für seine Partei leistet, konnte die arrogante Art seines Parteivorsitzenden („Mit Euch red‘ ich nicht. Mit Euch wird es keine Zusammenarbeit geben.“) nicht aufwiegen.

Fakt ist, und das muß jetzt endlich allen national-konservativen Deutschen klargemacht werden: Die Republikaner werden niemals eine gemeinsame Rechte haben wollen, weil sie grundsätzlich eine völlig andere Politik einer Mehrheitsbeschaffung für die CDU verfolgen. Die CDU hat aber schon die FDP am Steigbügel, die mit einem Männerwahlkampf („Silvana“) ihre Stimmenanzahl verdoppeln konnte.

So wird sich in den kommenden Jahren nur eine Partei durchsetzen, die gradlinig und konsequent für die Belange des eigenen Volkes einsetzt und nicht eine, die durch „Kreide fressen“ sich als „bürgerlich und demokratisch“ gebend und nicht einmal vom VS beobachtet wird, auf kurzzeitigen Wählerfang geht.

Es scheint so, als ob das Parteiensystem die Republikaner immer dort ins Rennen schickt, wo die NPD zu klein und unfähig ist, eine ECHTE Alternative zu bilden.

Solange aber die Motivation der eigenen Leute nicht da ist, werden wir nichts bewegen.

Vorwärts im Kampf für ein neues Deutschland!

Mit volkstreuen Grüßen
Janus Nowak
stellv. NPD-Landesvorsitzender

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